Damenrasierer Test

Nur der beste versteht sein Handwerk

Aktualisiert am: 03. Aug 2016

Elektrische Damenrasierer zeigen sich oft preislich so ansprechend, dass sie der Idee des reizfreihen Rasierens aufleben lassen. Allerdings steckt hierin auch das Problem. Die günstigen Modelle sind einfach nicht in der Lage mit auch noch so feinem Haar umzugehen. Lediglich ein Damenrasierer konnte im Test aufzeigen, dass es doch möglich ist eine hautfreundliche Alternative zur Nassrasur zu bieten.

Damenrasierer Testbericht

Zum Damenrasierer Test traten nicht nur die modernsten, sondern auch die gängigsten Kassenschlager an. Produkte aus Drogerien, ebenso wie Markengeräte aus dem Versandhaus. Im Vorfeld konnte sichergestellt werden, dass sich die verheissungsvollsten Produkte zum Damenrasierer Test aufstellen lassen. Der Abgleich der einzelnen Produkte fiel nach Preisklasse an, so dass eine Auswahl getroffen werden wollte, die einen Representanten für jede dieser Kategorien bereitstellt. Dabei fiel auf, dass die Preisgestaltung der Produkte in den meisten Fällen ebenso den Qualitäten entspricht. Einzelne Ausnahmen fanden ebenfalls Einzug in das Testfeld.

Mäßige Auswahl scheint Ursache im schlechten Ruf zu haben

Bereits mit der Verlautbarung, dass Damenrasierer zu testen seien, trat ein betretenes Schweigen im Raum. Die Erwartungshaltung war nicht sonderlich groß. Schlechte Erfahrungen sorgten für wenig Indiz dafür, dass wir in kurzen Jahren eine große Kehrtwende verpasst hätten. Tatsächlich zeigten die letztlichen Testresultate genau dieses Bild ab. Lediglich ein Produkt, welches sich nicht nur qualitativ, sondern auch preislich von der breiten Masse abheben sollte, kann die Damenwelt aufhorchen lassen.

Große Werbung, kleine Zwecke

Die Selbstdarstellung der Produkte steht verallgemeinert in keinem Maß mit dem Potential der Gerätschaften. Nicht nur, dass die Damenrasierer im Schnitt bereits beim Rasieren versagen, auch die zusätzlichen Funktionen und diversen Aufsätze zeugen eher von Effekthascherei, als tatsächlichen Nutzen beizutragen. Oft wirkt es so, als würde das Produkt Scheuklappen beim Interessenten aufschnallen wollen, um zum Kauf zu bewegen. Mit Weitsicht wird nämlich schnell klar, dass das Versprochene kaum eingehalten werden kann. Auch ein Grund zur Kritik stellen die tatsächlich beliebten Peelingaufsätze dar. Peelingbürsten haben es geschafft als wertvoll zu gelten, obwohl Hautärzte nahezu einstimmig verlauten lassen, dass sie lediglich die Haut schädigen. Im Damenrasierer Test wurden sie daher gar nicht erst als Bonus berücksichtigt.

Damenrasierer sollen vornehmlich erstmal nur rasieren

Bevor sich ein Hersteller demnach um Zusätze bemüht, die kaum einen Mehrwert darstellen, sollte er sich vielleicht erstmal um das Rasieren selbst sorgen. Die ineffiziente Art, auf welche dem Körper der Frau hier vom Haar befreit werden soll, ist fast schon eine Beleidigung. Nicht, dass man nicht auch mit einem preisgünstigen Modell irgendwie zum Ergebnis kommt, das ewige Nachbessern und die Mühseligkeit an sich, lässt bereits bei der ersten Anwendung den Blick zum altbewährten Nassrasierer schweifen. Hoffnung gibt es nur für diejenige Welche, die sich mit großem Geldbeutel ausgestattet sieht. Alle anderen werden sich mit einem Herrenrasierer, oder den angesprochenen Nassrasierern besser beraten wissen müssen.