Elektrorasierer Test

Welcher ist der beste?

Aktualisiert am: 20. Nov 2016
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Neue Elektrorasierer im Test
Zusammengefasst zeichnet der Elektrorasierer Test ein Bild ab. Die vollausgestatteten, meist teuren Elektrorasierer bieten auch in der Praxis ein Stück mehr Qualität. Allerdings gilt es abzuwiegen, ob einem der Aufpreis vom günstigen Einstiegsmodell zum Luxusrasierer noch schmeckt oder auf den Magen schlägt. Die positive Nachricht lautet, dass man nichts falsch machen kann, außer sich gegen einen Elektrorasierer zu entscheiden.

Elektrorasierer Testbericht

Eine neue Welle an Elektrorasierern wurde an Land, in die Fachgeschäfte und Lagerhäuser der Online-Versandhandel gespült. Philips, Braun, Panasonic, aber auch Remington schicken neue Serienmodelle ins Rennen, um im Vergleich eine Nasenlänge voraus zu sein. Im Großen und Ganzen hat sich nicht viel im Vergleich zum Vorjahr geändert. Die Hersteller setzen noch immer auf die bewährten Systeme. Braun und Panasonic stützen sich auf Folienrasierer, die in ihrer Funktion selbst nur in Nuancen verbessert werden konnte. Philips bemüht sich weiterhin damit, das Rotationsprinzip durchzusetzen. Wir konnten selbst beim Spitzenmodell von Philips keinerlei Fortschritt verzeichnen. Remington als Randerscheinung versucht sich an beiden Systemen und liefert sowohl Scherfolien- als auch Rotationsrasierer für kleine Budgets.

Günstig und gut oder kostspielig und etwas besser?

Bereits im Vorfeld sollte sich abzeichnen, wie sich der Markt entwickelt hat. Mit geschultem Auge lässt sich ohne großen Aufwand bestimmen, wie sich eine Rangliste zusammenstellen würde. Die eigentliche Frage, die auch uns noch heute beschäftigt und deren Antwort nur der Käufer selbst geben kann ist, ob der Mehrwert eines Spitzenmodells auch den Aufpreis rechtfertigt. Wir sprechen hier von Unterschieden von 150 bis 200€. Auch günstige Rasierer verrichten ihr Werk und der Vorsprung der als besten beworbenen Modelle ist klein. Natürlich reden wir hier von Körperpflege, bei der jeder Milimeter zählt und einen großen Unterschied ausmachen kann. Nun kommen alle Rasierer zu einem ähnlich guten Ergebnis. Nur die wirklich besten konnten sich einen messbaren, sichtbaren und fühlbaren Vorteil verschaffen. Namentlich ist das Brauns Series 7, bzw. 9. Abseits der herausgestellten besten Rasierer im Test wird die Qualität eher vom Preis bestimmt. Die praktischen Unterschiede sind verschwindend gering und stellen die Ausstattung als wichtigeres Kriterium an die Front.

Ausstattung Einmaleins

  • Wet & Dry
    Unter dem Werbeslogan Wet & Dry versteht man, dass der Rasierapparat komplett Wasserdicht ist und somit auch der Einsatz unter der Dusche ermöglicht wird. Der Sinn dieser Anwendung ist uns fern. Elektrische Rasierer verrichten ihr Werk nicht in gewohnter Qualität, wenn sie unter fließendem Wasser eingesetzt werden. Außerdem setzt das Wasser den Klingen, bzw Scherfolien zu, so dass die Langlebigkeit Einbußen zu verzeichnen hat. Das größte Makel jedoch ist, dass ein wasserfester Rasierer aus Sicherheitsgründen keinen Netzbetrieb zulässt. Sollte der Akku des Rasierers also mal wieder leer sein, ist der Betrieb am Kabel nicht möglich.

  • Netzbetrieb
    Wie bereits unter "Wet & Dry" beschrieben, ist die Funktion des Netzbetriebes eine wichtige. Die Werbetreibenden verstehen den praktischen Nutzen dieser Eigenschaft anscheinend nicht und bewerben lieber, dass ein Rasierer wasserfest ist. Man kann der Faustregel folgen, dass ein Rasierer, der wasserfest ist keinen Netzbetrieb zulässt und ein Rasierer, der den Netzbetrieb zulässt nicht wasserfest ist.

  • Reinigungsstation
    Eine Reinigungsstation ist das Sinnbild der westlichen Welt. Es wird sich wie ein König gebettet, und weil man so gut schläft und keine großen Nöte mehr hat, kümmert man sich auch um die Produkte, die einem das Leben erleichtern. Der Kühlschrank mit Eiswürfelfunktion, Die Kamera als Türspion, automatische Einparkhilfen. Eine klare Empfehlung kann man nicht abgeben. Solange die Klingen oder die Scherfolie nicht unter Wasser genutzt wird, ist die Haltbarkeit derselben unermässlich lang. Ein Ersatzscherkopf ist in seiner Anschaffungs und im Unterhalt günstiger als eine Reinigungsstation, fordert keinen festen Platz im Badezimmer und fordert keine Folgekosten. Trotz all der demoralisierenden Worte ist eine Reinigungsstation etwas "feines", etwas, was einem eine Freude bereiten kann. Wer sie haben will, soll sie sich anschaffen. Der Preis und die Folgekosten sind nicht der Rede Wert.